Loutra-Miethaus in La Repubblica

Loutra-Miethaus in La Repubblica

Loutra-Miethaus in der Zeitung La Repubblica

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Hundert Jahre alt sein auf Tinos
Dicke Wände, spartanische Einrichtung, wenige Gegenstände. Ein Steinhaus im Dorf Loutra, wo die Tage von der Energie der Insel geprägt sind

In Loutra kamen die Mädchen aus den Nachbardörfern ins Ursulinenkloster, um das Knüpfen von Teppichen zu lernen. Das Dorf ist winzig geblieben, uralt, katholisch, ruhig, fast menschenleer, unbefleckt. Unser untypisch zauberhaftes Sommerhaus liegt gleich hinter dem Kloster, in den engen Gassen des Dorfes, die nur zu Fuß und leise passierbar sind. Ein traditionelles, hundert Jahre altes Steinhaus der Kykladen, mit vier Meter hohen Decken und Wänden, die wie Pinselstriche aus Haselnusseis geglättet sind. Von den Innenhöfen aus hat man einen versöhnlichen Blick ins Tal, vorbei an den vielen Taubenhäusern von Tinos, und man hört nur das Summen der Bienen in den Büschen, die das Anwesen von der mediterranen Wildnis trennen.

Stratos lebt jetzt in Mittelgriechenland, in einer magischen Region mit Bergdörfern, Seen, Wäldern und Schluchten. Wir wissen nichts über diesen Mann. Wir wissen nur, dass er sich für klassische architektonische Formen entschieden hat, die einige Elemente enthalten, die gleichzeitig sanft und modern sind.

Eine Öllampe eines Seemanns, ein gelber Holzgang für die Garderobe, die langen jungen Holzbänke, der schwarze Holzofen im nordischen Stil, eine verträumte Atmosphäre in jedem Raum. Draußen ziehen sich orthodoxe Einflüsse und venezianische Linien durch die steinernen Bögen und den eingelegten Marmor der Dörfer, während das Olivenblau und -grün der Türen und Fenster bestätigt, dass wir uns in Griechenland befinden.

Quelle: La Repubblica
Autor: @meravigliapaper @laurataccari